Beißt der Hund, ist der Halter dran
Beißt ein frei laufender Hund einen Menschen, kann der Halter wegen fahrlässiger Körperverletzung verurteilt werden. So lautet ein Urteil des Oberlandesgerichts OLG Frankfurt. Der Halter müsse sein Tier ständig beobachten, wenn er es laufen lasse – auch wenn der Vierbeiner bisher völlig unauffällig gewesen sei, heißt es darin.
Zum Artikel in der Frankfurter Neuen Presse: Beißt der Hund, ist der Halter dran | Frankfurt – Frankfurter Neue Presse – Frankfurt.
Viel Rasse, wenig Klasse – Das Geschäft mit der Hundezucht
Das Geschäft mit den Rassehunden boomt. Zuchtwelpen sind begehrt und teuer. Vor allem, wenn sie aus anerkannten Zuchtbetrieben stammen. Über die “Reinheit” der Rasse wachen entsprechende Vereine, und über allem thront der Verband für das Deutsche Hundewesen, VDH, als Lordsiegelbewahrer des Rassehundes.
Zum Bericht beim WDR: Viel Rasse, wenig Klasse – Das Geschäft mit der Hundezucht – die story – WDR Fernsehen.
Jäger fordern: Hunde bitte anleinen
Ein Artikel in der Frankfurter Neuen Presse:
Wenn einem Hund der Geruch eines Rehes oder Hasen in die Nase steigt, wird im braven Vierbeiner der Jagdinstinkt wach. Immer wieder gibt es Ärger, wenn der Hund nicht angeleint ist und auf die Beute losgeht. Zum Artikel in der FNP...
Hier der Kommentar von Dogupy.de zu diesem Artikel:
Populistisches Jägerlatein oder Deutschland, einig Verordnungsland...
Der Artikel ist jedes Jahr fast der Gleiche, nur die Protagonisten wechseln; und jedes Jahr ist er gleich falsch!
Wie es um das kynologische Wissen des Herrn Röther bestellt ist, zeigt folgendes Zitat: „Wittert ein Hund ein Reh, rennt er hinterher“. Das ist genauso falsch wie die Aussage: „Alle Jäger sind blutrünstige Killer...“. Das Problem sind stöbernde und hetzende Hunde. Wenn die Hunde auf den Wegen bleiben, ist es vollkommen egal ob an der Leine oder ohne. Das Wild hat kein „Hund-ist-angeleint-oder-nicht-Gen“.
Und wenn der VDH der Meinung ist, dass „Dass draußen in der Natur Herrchen und Frauchen ihre Lieblinge konsequent an die Leine nehmen sollten...“, kann der Verband sich ja aus dem Arbeitskreis für eine neues Hundegesetz in Hessen getrost verabschieden. Dort geht es nämlich um Sachkundeprüfungen für Hundehalter – diese kann man sich ja sparen, wenn Fifi sowieso an die Leine soll. Über den ethischen Aspekt der Befürwortung eines Hundelebens an der Leine soll sich jeder selbst seine Gedanken machen. Vielleicht würde eine Leinenpflicht in der Natur aber auch neues Klientel auf die Hundeplätze bringen, da ja „Fifi auch mal rennen muss“. Ein Schelm wer Böses dabei denkt....
Teurer Hundebiss
Amtsgericht spricht Radfahrerin 4500 Euro Schmerzensgeld zu
Wer junge und nicht ausgebildete Hunde ohne Leine laufen lässt, riskiert bei Bissverletzungen durch das Tier hohe Schmerzensgeldzahlungen. Das stellte das Amtsgericht in einem Urteil klar.
Zum Artikel in der Frankfurter Neuen Presse: Teurer Hundebiss | – Neu-Isenburger Neue Presse – Frankfurt.
Körpersprache und Beziehung
Wir kommunizieren ständig mit unseren Hunden. Die Vierbeiner durchschauen schnell, wann wir etwas ernst meinen. Daher sollten Körpersprache und Gefühle übereinstimmen,sagt Hundetrainer Michael Grewe.
Die Körpersprache ist das wichtigste Kommunikationselement zwischen Mensch und Hund. Sie findet ganz bewusst oder auch unbewusst statt. Und sie findet im Grunde immer statt. Neben dem Tier zu sitzen und nicht zu kommunizieren ist nicht möglich. Die Inhalte dieser Kommunikation kann man in unterschiedlichen sozialen Wechselwirkungen beschreiben. So teilen Hundehalter körpersprachlich und über den Tonfall ihrer Stimme mit, was sie von ihrem Hund wollen, was er tun oder lassen soll. Die Stimme untermalt dabei, in welcher Stimmung sich der Mensch befindet. Wenn Körpersprache und Tonlage sich nicht widersprechen, können Hunde das, was ihre Halter von ihnen wollen, einer Bedeutung zuordnen und den Ansagen ihrer Halter Folge leisten.


